Dach des Wabach-Sportpark

Dach des Wabach-Sportpark – noch ohne Photovoltaik

Die Energiegenossenschaft plant zurzeit ihre dritte Photovoltaik-Anlage. Der entsprechende Nutzungsvertrag wurde mit dem Förderverein Sportpark Wabach abgeschlossen. Für eine einmalige Vergütung darf die Genossenschaft die Module auf das Dach legen. Mit dem Geld kann der Verein die sportliche Ausbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen fördern sowie die Attraktivität des Stadiongeländes steigern. Wenn nach 20 Jahren die EEG-Förderung ausläuft, geht die Anlage in den Besitz des Vereins über, der damit dann weiter Strom für den Eigenbedarf oder den Verkauf produzieren kann. Aktuell wird an der Ausarbeitung der Anlagenspezifikationen gearbeitet, sodass bald die Belegung des Daches beginnen kann.

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Besichtigung Erndtebrücker Eisenwerk

Die Teilnehmer der Führung hören gespannt den Erläuterungen von EEW-Mitarbeiterin Melissa Saßmannshausen zu

Nach der Besichtigung des Biomasseheizkraftwerker im vergangenen Februar folgten die Mitglieder der Energiegenossenschaft am heutigen Mittwoch erneut der Einladung zu einer Führung bei einem lokalen Unternehmen. Im Erndtebrücker Eisenwerk (EEW) wurde die Produktion von längsnahtgeschweißten Stahlrohren angeschaut.

Von der Anlieferung über die Verarbeitung bis zur Auslieferung wurde die Produktion der gewaltigen Stahlrohre erläutert. Spektakulär war die gewaltige Biegepresse, die das Material in eine runde Form bringt. Dass nach dem anschließenden Schweißen runde Rohre mit höchster Präzision entstehen, schien noch zuvor schier unmöglich. Die entstehenden Produkte dienen unterschiedlichsten Verwendungszwecken. Neben Leitungs- und Prozessrohren für die Öl-, Gas- und Chemieindustrie entstehen vor Ort auch Teile für Plattformen, welche in Bohrplattformen oder Umspannstationen für Offshore-Windparks verbaut werden.

Im Rahmen der Betriebsführung wurde auch die Verkehrsanbindung thematisiert. Zahlreiche Schwierigkeiten in der An- und Ablieferung der Materialien gebe es für das Werk in Erndtebrück. Insbesondere im Zusammenhang mit den nächtlichen Schwertransporten komme es am heimischen Standort zu großen Problemen. Deswegen sei die Route 57 unverzichtbar. Die Verkehrsproblematik sei da und entwickele sich zunehmend zu einem signifikanten Wettbewerbsnachteil, verdeutlichte die EEW-Marketingverantwortliche Melissa Saßmannshausen die Lage.

Nachdem die letzten Fragen der Teilnehmergruppe von Melissa Saßmannshausen kompetent beantwortet wurde, war allen am Ende der Führung klar: Es ist nicht selbstverständlich, solch eine Firma mit Weltruf vor Ort zu haben.

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Das Anlagenensemble mit Kraftwerk (rechts) und Pelletwerk (links)

Das Anlagenensemble mit Kraftwerk (rechts) und Pelletwerk

Am Mittwoch besichtigte eine kleine Gruppe der Energiegenossenschaft Bad Laasphe eG das Biomasseheizkraftwerk Schameder. Der stellvertretende Kraftwerksleiter Sven Sure zeigte ihnen das hochmoderne Werk in einer Führung. Sie ist vor wenigen Jahren für 25 Mio. Euro erbaut worden. Genauso wie das Pelletwerk gehört sie vollständig zur RWE-Tochter Innogy.

Am Anfang der Führung stand dabei das Frischholz, welches als Waldrest- und Landschaftspflegeholz beispielsweise von Straßenmeistereien stammt. Bei der Aufbereitung des Hackgutes werden metallische Gegenstände getrennt: Allerlei Müll aus dem Wald wie Weidezäune werden so aussortiert.

Gruppenfoto

Gruppenfoto der Teilnehmer

Im Kesselhaus steht dann der Dampferzeuger. Bei hohen Temperaturen wird das Holz kontinuierlich verbrannt. Ein „Höllenfeuer“, so die einhellige Meinung, war durch die Luken sichtbar. Der Dampf aus dem Kessel wird in der Turbine zu Strom umgewandelt. Als „Nebenprodukt“, so erklärte RWE-Mitarbeiter Sure, „erzeugen wir 5 Megawatt Strom“. Eine Strommenge für ca. 12.000 Haushalte. Sechs der 14 Mitarbeiter überwachen im Schichtbetrieb die Anlage. Ein hoher Wirkungsgrad wird durch eine effiziente Konstruktion der Dampf- und Rauchwege erreicht, weil die Restwärme des Rauchgases zum Vorheizen der Zuwasserleitung und der Frischluft genutzt wird.

Bis zu 15 MW werden als Prozesswärme für das benachbarte Pelletwerk der NRW Pellets GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der RWE Innogy, ausgekoppelt. Wie im Kraftwerk wird dort durchgehend Holz zu hochwertigem Heizgut weiterverarbeitet. Als letzte Station der Führung wurden die großen Installationen zur Rauchgas-Reinigung gezeigt. Neben der energetischen Verwertung werden Schadstoffe wie Staub den Abgasen entzogen. Weit unter den Grenzwerten liegen die Emissionen, welche live zur Bezirksregierung weitergeleitet werden.

Zurück in der Zentrale wurden auch die schwierigen fachspezifischen Fragen von Vorstandsmitglied Frank Leyener kompetent von den anwesenden RWE-Mitarbeitern beantwortet. Zum Abschluss diskutierten die Teilnehmer der Führung über die Zukunft und Anfälligkeit der Energiegwirtschaft. „Mehr Dezentralität bei der Erzeugung des hochwertigen und elementaren Gutes Strom sei vonnöten“, wünschte sich Energiegenosse Arno Vomhof. Außerdem wurden viele Beispiele für die Wichtigkeit des Stromes eingeworfen.

Wer Interesse an einer Besichtigung des Biomasseheizkraftwerks und des Pelletwerks hat, kann sich am Tag der offenen Tür, 12. und 13. März, selbst ein Bild verschaffen. Auch der Vorstand der Energiegenossenschaft plant weitere Veranstaltungen und Projekte für dieses Jahr.

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PV-Anlage Städt. Gymnasium

PV-Anlage Städt. Gymnasium

Über 100.000 kWh Strom haben die beiden Photovoltaik-Anlage der Energiegenossenschaft im vergangenen Jahr 2015 erzeugt. Dies entspricht dem Verbrauch von 23 Vier-Personen-Haushalten. Dazu beigetragen hat auch die gute Witterung mit viel Sonnenschein.

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PV-Anlage Feudingerhütte

PV-Anlage Feudingerhütte

Knapp 14 000 kWh hat die PV-Anlage der Energiegenossenschaft Bad Laasphe innerhalb ihres ersten Jahres produziert. Auf dem Dach der ehemaligen Kläranlage Feudingen produziert sie mit einer installierten Leistung von 15 kWp emissionsfreien Strom aus den Sonnenstrahlen. Damit kann die kleine Anlage drei Vier-Personen-Haushalte versorgen. Die aktuelle Strommenge lässt sich live über ein Internetportal abrufen. Die 100 kWp-Anlage auf dem Dach des städtischen Gymnasiums brachte in diesem Sommer ebenfalls recht gute Erträge: mehr als 10 000 kWh pro Monat.

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PV-Anlage Städt. Gymnasium

PV-Anlage Städt. Gymnasium

Bei dem herrlichen Sommerwetter der vergangenen Tage liefen die beiden Photovoltaik-Anlagen der Energiegenossenschaft Bad Laasphe auf Hochtouren. Neben dem Dach des Städtischen Gymnasiums wird die ehemalige Kläranlage in Feudingen zur Stromumwandlung (im Bild) genutzt. Die beiden Anlagen lieferten bei dem guten Wetter täglich rund 750 Kilowattstunden (kWh) emissionsfreien Strom. Interessierte können sich auf der Internetseite selbst ein Bild der aktuellen Leistung aus Feudingen machen.

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Auf unserer diesjährigen Generalversammlung begrüßte Aufsichtsratvorsitzender Ulrich Krüger als ersten Tagesordnungspunkt die interessierten Gäste und Mitglieder der Energiegenossenschaft. In dem Bericht des Vorstandes gingen Erich Horchler, Rudolf Niesyto und Frank Leyener auf ein aufregendes Jahr 2014 zurück. Neben vielen überwundenen Hürden konnte stolz die Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage „Feudingerhütte“ verkündet werden. Die veränderte Gesetzeslage erschwert den Betrieb der Anlage „Städtisches Gymnasium“; konkrete Lösungsvorschläge wurden bereits präsentiert. In einem Appell an alle Anwesenden spricht die Energiegenossenschaft alle Inhaber großer Dachflächen an, um kooperativ Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet zu errichten.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde Friedrich-Wilhelm Becker nach zweijähriger, engagierter Vorstandstätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Der Aufsichtsrat dankte Friedrich-Wilhelm Becker für die stets kooperative und fruchtbare Zusammenarbeit. Auch im Hinblick auf das hohe Alter der ehrenamtlich Aktiven, so gab das scheidende Vorstandsmitglied zu bedenken, freute er sich auf die umgesetze Verjüngung des Vorstandes mit dem neuen Mitglied Alexander Blecher.

Neben der Besprechung des Jahresabschluss und internen Diskussionspunkten folgte am Ende der Veranstaltung der Vortrag „Energiewende – Quo Vadis?“ von Hans Hermann Freischlad. Kompetent thematisierte der Vortragenden die Energiewende; neben der allgemeinen Umsetzung ging er vor allem auf den großen Nutzung von Systemen mit Kraft-Wärme- bzw. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung  ein, welche er bei vielen Projekten selbst initiert hat. Ulrich Krüger resümierte treffend: „Begeisterung hat einen neuen Namen in Bad Laasphe: Freischlad“. Die Unterlagen der Präsentation stehen zum Herunterladen zur Verfügung.

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Solarpark Galgenberg

Solarpark Galgenberg

Am 26. Mai 2015 folgten wir der Einladung zum ersten Erfahrungsaustausch der Energiegenossenschaften, welcher von der Volksbank Mittelhessen organisiert wurde. Begonnen hat die Veranstaltung mit der Besichtigung des Solarparks Galgenberg. Dort besichtigten die Teilnehmer auf einer Konversionsfläche die zahlreiche Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen der Energiegenossenschaft Solmser Land. Die Veranstaltung wurde danach in der Wetzlarer Bankfiliale fortgesetzt.

EG-Tagung

Vorträge des Erfahrungsaustausches

Zwei Vorträge erörterten die Rahmenbedingungen von Investitionen für die anwesenden Genossen. Zum Abschluss fand ein offener Austausch statt. Die Energiegenossenschaften berichteten von Problemen und diskutierten Lösungen.

 

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Alle Mitglieder der Energiegenossenschaft sowie Interessierte sind herzlich zur Generalversammlung eingeladen. Diese findet am 10. Juni 2015 um 19:00 Uhr im Hotel Lahnblick, Bad Laasphe, statt.

Falls Sie als Mitglied verhindert sein sollten, besteht die Möglichkeit, über eine Vollmacht ein anderes Mitglied der Energiegenossenschaft für Sie teilnehmen und abstimmen zu lassen. Ein Bevollmächtigter kann nicht mehr als zwei Mitgleider vertreten.

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