Ein Abschied und ein positiver Ausblick für die kommenden Jahre – so lässt sich unsere diesjährige Generalversammlung zusammenfassen. Dabei wurden den Mitgliedern und Gästen zu Beginn ein Resümee der vergangenen Aktivitäten vorgelegt. Die Energiegenossenschaft ist 2017 gegenüber dem Vorjahr weiter gewachsen. Dies liegt vor allem an dem ersten vollen Betriebsjahr der Photovoltaik-Anlage auf dem Bad Laaspher Wabach-Sportpark.

Die Stromproduktion stieg dadurch um 22% auf 123.000 Kilowattstunden, 64 Mitglieder kann die Genossenschaft inzwischen vorweisen und es wurden zahlreiche neue Geschäftsanteile gezeichnet. Inzwischen haben wir anfängliche Hürden überwunden und die Zeichen stehen auf Wachstum. Dazu passt, dass ein neues Logo unseren Außenauftritt stärkt, nachdem wir im letzten Jahr das Aktivitätengebiet vom Bad Laaspher Stadtgebiet auf ganz Wittgenstein vergrößert hatten.

Den Mitgliedern wurden im Detail die Pläne für neue Photovoltaik-Anlagen präsentiert. Vor wenigen Wochen ist die neue Photovoltaik-Anlage auf der Kulturhalle Wittgenstein in Bad Berleburg-Dotzlar in Betrieb gegangen. Allein diese wird die Stromproduktion um über 50% steigern. Eine weitere Photovoltaik auf einem Gewerbebetrieb soll wenn möglich noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Jedoch gab es leider auch zahlreiche Projekte, welche aufgrund verschiedener Umstände gescheitert waren. Insbesondere die Statik der Dächer ist ein großes Problem. Seit der letzten Generalversammlung konnten ein halbes Dutzend Dächer statisch bedingt nicht realisiert werden. Hintergrund ist die deutliche Verschärfung der Schneelast-Richtlinien vor einigen Jahren. In Wittgensteiner Höhenlagen werden deshalb Schneelasten von teils über 200 kg/m² angesetzt.

Personell gab es eine Wiederwahl und einen Abschied. Aufsichtsratmitglied Kai Wunderlich wurde einstimmig wiedergewählt. Bei all der Aufbruchstimmung musste leider auch Abschied genommen werden. Rudi Niesyto gab in diesem Jahr sein seit der Gründung im Jahr 2013 ausgeübtes Vorstandsamt ab und wollte sich in den verdienten Ruhestand verabschieden. Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Krüger dankte ihm für seine langjährigen außerordentlichen Verdienste. Er betont, dass es die Energiegenossenschaft und die Photovoltaik-Anlagen ohne Niesyto nicht gegeben hätte. Erfreulicherweise übernimmt Rudi Niesyto aber noch die Betreuung der bestehenden Photovoltaik-Anlagen und möchte weiterhin bei Arbeitseinsätzen aktiv sein. Die vergangenen Arbeitseinsätze haben der Energiegenossenschaft mehrere Tausend Euro an Installationskosten eingespart.

Nach der Verabschiedung und der Präsentation der Geschäftszahlen und Zukunftsaussichten gab es für die 26 anwesenden Genossenschaftsmitglieder einen Vortrag, in welchem die technischen Möglichkeiten der Energiewende erläutert wurden. Zunächst wurde anhand der gravierenden Auswirkungen von fossilen und Kernenergie die Notwendigkeit für erneuerbare Energien hergeleitet. Entgegen mancher öffentlichen Meinung sind Erneuerbare kostenmäßig günstiger als bisherige Energieformen wie aktuelle Ausschreibungen aus Deutschland und der Welt zeigen. Und so bleibt nur das Problem der fluktuierenden Einspeisung. In dem Vortrag des Vorstandes wurden anhand von technischen Lösungen wie bspw. Lastmanagement, Überschussstrom in Wärme und Gas (Power-to-Heat/-Gas), flexible KWK-Anlagen die technische Umsetzung der Energiewende präsentiert. Auch zeigt sich, dass der Bedarf für Speicher aktuell nicht mal ansatzweise gegeben ist.

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Unsere Genossenschaftsmitglieder und Interessierte sind herzlich zur unserer Generalversammlung eingeladen. Diese findet am Freitag, den 29. Juni 2018, um 19:00 Uhr im Vereinsheim Wabach-Sportpark, Gennernbach 40, Bad Laasphe, statt. Neben verschiedenen formalen Beschlüsse und eine kleinere Satzungsänderung wird die Energiewende in einem Vortrag beleuchtet, um die technische Schritte für diese sowie das Prinzip der Sektorenkopplung zu erläutern. Dabei geht es auch um die Möglichkeiten und die Motivation für Erneuerbare Energien.

Falls Sie als Genossenschaftsmitglied verhindert sein sollten, besteht die Möglichkeit, über eine Vollmacht ein anderes Mitglied der Energiegenossenschaft für Sie teilnehmen und abstimmen zu lassen. Ein Bevollmächtigter kann nicht mehr als zwei Mitgleider vertreten.

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Installationsarbeiten an der PV-Anlage "Kulturhalle Wittgenstein"

Installationsarbeiten an der PV-Anlage „Kulturhalle Wittgenstein“

Die angekündigte Umsetzung der Photovoltaik-Anlage auf der Kulturhalle Wittgenstein in Dotzlar ist fast abgeschlossen. Zwar fließt noch kein Strom, aber der größte Arbeitspunkt ist mit der Installationen der Dachmodule abgeschlossen. Nun laufen die noch offenen Elektroarbeiten in der Halle. Aufgrund der Anschlussleistung von 90 Kilowatt sind dort größere Maßnahmen zu tätigen, bevor die Anlage bald sauberen Solarstrom produzieren darf.

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Die Vorstände des Kultur- und Heimatpflege Dotzlar und der Energiegenossenschaft Wittgenstein bei der Vertragsunterzeichnung für die neue 90 kW-PV-Anlage auf der Kulturhalle Wittgenstein

Die Vorstände des Kultur- und Heimatpflege Dotzlar und der Energiegenossenschaft Wittgenstein bei der Vertragsunterzeichnung für die neue 90 kW-PV-Anlage auf der Kulturhalle Wittgenstein

In einer gemeinsamen Vorstandssitzung beschlossen der Verein für Kultur- und Heimatpflege Dotzlar und die Energiegenossenschaft Wittgenstein, auf der Kulturhalle Wittgenstein in Dotzlar eine Photovoltaik-Anlage zu realisieren und haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Die Anlage der Energiegenossenschaft soll über eine installierte Leistung von 90 Kilowatt verfügen. Parallel dazu wird der Kulturverein eine eigene Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 10 Kilowatt installieren, welche den Eigenbedarf der Kulturhalle decken soll.

Das Dach der Kulturhalle Wittgenstein wurde von der Dotzlarer Dorfgemeinschaft mit umfangreichen Eigenleistungen im Jahr 2017 renoviert. Die Photovoltaik-Anlagen werden das neue Dach schützen und zugleich dem Kulturverein eine Geldspritze für die umfangreichen Renovierungsarbeiten bringen. Für die Verpachtung an die Energiegenossenschaft erhält der Verein eine einmalige Zahlung nach Inbetriebnahme.

Mit der inzwischen vierten Photovoltaik-Anlage kann die Energiegenossenschaft ihre saubere Stromproduktion um etwa 50 % steigern und so die Energiewende in Wittgenstein deutlich voranbringen. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger besteht nun die Möglichkeit, sich finanziell an der Photovoltaik-Anlage über Genossenschaftsanteile zu beteiligen.

Wenn die Wetterbedingungen es zulassen, soll die Anlage im März installiert werden. Sie wird etwa 76.000 kWh an Strom pro Jahr erzeugen. Über 20 Betriebsjahre wird die Energiegenossenschaft Wittgenstein so über 1,5 Millionen Kilowattstunden an sauberen Strom erzeugen. Anschließend geht die Anlage in den Besitz des Vereines über.

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Mit einer Steigerung von 22 % in der Stromproduktion schließt die Energiegenossenschaft Wittgenstein das abgelaufene Jahr 2017 ab. Die Strommenge durch saubere Solarenergie steigerte sich damit von von 101.496 kWh (2016) auf 123.827 kWh (2017), da die im September 2016 installierte Photovoltaik-Anlage auf dem Wabach-Sportpark in Bad Laasphe erstmals eine Sommersaison lang Strom produzierte. Der weitere Strom stammte von beiden den Anlagen auf den Dächern des Städtischen Gymnasium und der ehemaligen Kläranlage in Feudingen.

Insgesamt umfasst der Anlagenpark der Genossenschaft eine installierte Leistung von 150 Kilowatt, mit welchem rechnerisch mehr als 40 Zweipersonen-Haushalte versorgt werden. Ein normales Elektroauto hätte von der erzeugten Strommenge etwa 825.000 Kilometer weit fahren können, also 20 mal um den Globus. Seit ihrer Gründung 2013 bis Dezember 2017 hat die Energiegenossenschaft Wittgenstein damit über 400.000 kWh Strom erzeugt. Das zeigt, dass man auch mit dem „Wittgensteiner Wetter“ mit Solarenergie ordentlich Strom produzieren kann.

Auch am Namen änderte sich Anfang 2017 etwas: Durch die Umbenennung von Energiegenossenschaft Bad Laasphe in Energiegenossenschaft Wittgenstein hat man sich im letzten Jahr dem gesamten Altkreis geöffnet, um sich dort genossenschaftlich für Erneuerbare-Energien-Anlagen, vor allem für Photovoltaik, zu engagieren und damit der Region einen Mehrwert zu bieten. Die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder erhöhte sich um fünf auf 61.

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Bundestagskandidat Heiko Becker (links) im Gespräch mit den Energiegenossen vor der Photovoltaik-Anlage "Wabach-Sportpark" im Hntergrund

Bundestagskandidat Heiko Becker (links) im Gespräch mit den Energiegenossen vor der Photovoltaik-Anlage „Wabach-Sportpark“ im Hntergrund

Die Energiegenossenschaft Wittgenstein freute sich über den Besuch des SPD-Bundestagskandidaten Heiko Becker. Neben der Besichtigung der Photovoltaik-Anlage „Wabach-Sportpark“ konnten wie Mitglieder der Energiegenossenschaft ihre Vorstellungen einer zukünftigen Energiepolitik vortragen. Der einhellige Wunsch dabei ist, wieder die Dezentralität zu fördern. Aktuell profitieren vor allem die großen Akteure durch das neue EEG-System wie sich bei den Sonne- und Wind-Ausschreibungen zeigen.

Insgesamt stellten die Anwensenden der zukünftigen Regierung großen Handlungsbedarf im Bereich Energie-, Klimaschutz- und Verkehrspolitik fest. Ein Beispiel gab das ehrenamtliche Energiegenossenschaft-Team: Auf selbstverbrauchten Strom im Wabach-Sportpark wird die volle EEG-Umlage von knapp 7 Cent/kWh fällig. Dagegen sind bspw. Braunkohlebagger oder Groß-Schlachtereien davon befreit. Ziel muss es sein, Strom günstiger zu machen und so Privathaushalte und dezentrale Stromerzeuger zu entlasten.

Auch wenn die Energiegenossenschaft unparteiisch ist, strebt sie nach einer weiteren Stärkung der Erneuerbaren Energien nach der Bundestagswahl. Nach mehreren Reformen hat die Energiewende inzwischen massiv an Schwung verloren.

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Großes Interesses zogen die Elektroautos auf sich (vorne BMW i3, hinten VW e-Up): Es wurde gefachsimpelt und Probefahrten durchgeführt

Großes Interesses zogen die Elektroautos auf sich (vorne BMW i3, hinten VW e-Up): Es wurde gefachsimpelt und Probefahrten durchgeführt

Das Thema Elektromobilität war Schwerpunkt der diesjährigen Generalversammlung der Energiegenossenschaft Wittgenstein. Sowohl vor der Veranstaltung als zum Abschluss gab es für die anwesenden Mitglieder und Gäste die Möglichkeit, verschiedene Elektroautos zu begutachten, mit den Besitzern zu fachsimpeln und Probefahrten zu absolvieren. Mit einem BMW i3, einem VW e-Up, einem VW GTE sowie einen Renault ZOE war den Interessierten eine breite Elektroauto-Auswahl gegeben. Stets begeistert über die Technik und das sportliche Fahrverhalten der gezeigten Modelle verließen die Probefahrer die vorgeführten Fahrzeuge.

Am Ende der Generalversammlung gab es dazu von Vorstandsmitglied Frank Leyener einen kurzen Vortrag, in welchem er über persönliche Erfahrungen mit seinen Elektroautos sowie zu erwartende Trends der Elektromobilität berichtete. Die gängigen Klischees konnte über Elektromobilität konnte er nicht bestätigen: Lange Touren waren dank kostenloser Schnellladesäulen kein Problem, genau wie am Akku kein Verschleiß feststellbar war. Insgesamt führt in einigen Jahren an Elektromobilität kein Weg vorbei, resümierte er abschließend.

Neben diesem Themenschwerpunkt berichtete der Vorstand ausführlich über die umfangreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr. Oft traf er sich, um neue Projekte zu beraten und absolvierte viele Termine mit örtlichen Vereinen und Firmen sowie in lokalen Rathäusern. Dabei zeigte sich, dass die Projektierung kein Selbstläufer gibt, da nicht alle potentiellen Photovoltaik-Anlagen realisiert werden können. Jedoch konnte positiv über die neue laufende Anlage „Wabach-Sportpark“ (34 Kilowatt) auf dem Dach des Veranstaltungsort berichtet werden.

Elektroautos aller Klassen: VW e-Up, Renault ZOE und BMW i3 (v.l.nr.); im Hintergrund wurde von der Genossenschaft bei bestem Sonnenschein Photovoltaik-Strom mit der Anlage "Wabach-Sportpark" erzeugt

Elektroautos aller Klassen: VW e-Up, Renault ZOE und BMW i3 (v.l.nr.); im Hintergrund wurde von der Energiegenossenschaft bei bestem Sonnenschein Photovoltaik-Strom mit der neuen Anlage „Wabach-Sportpark“ erzeugt

Der Anlagenpark erzeugte 2016 knapp über 100.000 kWh sauberen Strom. Erst in diesem Jahr wird die neue Anlage Wabach-Sportpark erstmal den Ertrag der Genossenschaft maßgeblich steigern. Die Anlage Feudingerhütte wird aufgrund der noch andauerenden Umsetzung erst 2018 in vollem Maße die Bilanz stärken. Auch durch die Optimierung der Anlage „Städtisches Gymnasium“ konnte das etwas schlechtere Sonnenjahr kompensiert werden.

Jedoch ist es das Ziel weiter zu wachsen, um die wirtschaftlichen Kennzahlen der Genossenschaft zu verbessern. Zwei größere Projekte könnten dieses Jahr möglicherweise noch realisiert werden, sofern gewisse Rahmenbedingungen wie der Elektroanschluss oder die Dachstatik  stimmen. Andere Anlagen befinden sich in unterschiedlichen Planungsstadien.

Unser verdientes Aufsichtsratmitglied Martin Frettlöh wurde auf persönlichen Wunsch hin nicht wieder zur Abstimmung aufgestellt. An seiner Stelle wurde Marco Pitz als Aufsichtsratsmitglied einstimmig gewählt. Die Energiegenossenschaft dankte Martin Frettlöh vielmals für das Engagement, welches er an den Tag legte – ohne ihn wäre die Energiegenossenschaft in ihrem Engagement nicht soweit gekommen!

Aufsichtsratsvorsitzender Uli Krüger hob zum Abschluss des offiziellen Teils die harmonische und vorbildhafte Zusammenarbeit des ehrenamtlichen Teams hervor. Er wünschte gutes Gelingen für die aktuelle Umsetzung der neuen Photovoltaik-Anlagen.

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Beispielrechnung für den Elektroauto-Rabatt

Beispielrechnung für den Elektroauto-Rabatt

Die Elektroauto-Aktion der Energiegenossenschaft aus Dezember 2016 mit den Bürgerwerken als Kooperationspartner wird verlängert. Damit besteht eine neue Gelegenheit, günstig auf Elektromobilität umzusteigen. Der Rabatt liegt bei 18 %/20 % des Kaufpreises für die vollelektrischen Renault-Modelle ZOE und Kangoo Z.E.

Das Angebot gilt vorerst bis zum 30. Juni 2017 und kann bei jedem Renault-Händler in Deutschland eingelöst werden. Es ist unabhängig davon, ob der ZOE oder der Kangoo Z.E. gekauft oder geleast werden. Grundlage für das Angebot ist ein Rahmenvertrag zwischen unseren Kooperationspartner, den Bürgerwerken, und Renault Deutschland.

Zusätzlich zum Renault ZOE gilt der Rabatt auch für den Renault Kangoo Z.E.

Zusätzlich zum Renault ZOE gilt der Rabatt auch für den Renault Kangoo Z.E. (Foto: Renault Deutschland)

Der Rabatt beträgt 20 % bei Batterie-Miete bzw. 18 % bei Batterie-Kauf. Die Voraussetzungen für das Angebot sind:

  • Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft Wittgenstein eG
  • Stromkunde bei den Bürgerwerken
  • Das Halten des Fahrzeuges für mindestens sechs Monaten.
  • Das Erbringen eines Gewerbenachweises, wobei der Betrieb einer Photovoltaik-Anlage als Gewerbe anerkannt.
  • Der Rabatt gilt zuzüglich zu einer Überführungspauschale (690 €) sowie zu einem Abwicklungsentgelt (490 €) und kann mit der staatlichen Kaufprämie in Höhe von 2.000 € kombiniert werden.

Bei Interesse freuen wir uns über Ihre E-Mail an info [at] energiegenossenschaft-wittgenstein.de. Ebenso können Sie telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.

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Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich zur vierten Generalversammlung der Energiegenossenschaft Wittgenstein eG eingeladen. Diese findet am Mittwoch, den 28. Juni 2017, um 19:00 Uhr im Vereinsheim Wabach-Sportpark, Gennernbach 40, Bad Laasphe, statt. Als besonderen Punkt wird zuerst in einem Vortrag und anschließend mit Probefahrten das Thema Elektromobilität thematisiert. Dabei werden verschiedene Elektroauto-Typen vorgestellt. Bereits vor der Generalversammlung besteht ab 18:00 Uhr die Möglichkeit für Probefahrten bzw. die ausgestellten Elektroautos zu bestaunen.

Falls Sie als Genossenschaftsmitglied verhindert sein sollten, besteht die Möglichkeit, über eine Vollmacht ein anderes Mitglied der Energiegenossenschaft für Sie teilnehmen und abstimmen zu lassen. Ein Bevollmächtigter kann nicht mehr als zwei Mitgleider vertreten.

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Als „Energiegenossenschaft Wittgenstein eG“ stehen wir nun für interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Bad Berleburg und Erndtebrück offen, nachdem unser neuer Name in das Genossenschaftsreigster eingetragen worden ist. Bewohner aus Erndtebrück und Bad Berleburg laden wir herzlich zur finanziellen Beteiligung in der Genossenschaft und/oder der ehrenamtlichen Mitarbeit für den Genossenschaftsgedanken, der Erzeugung regenerativer Energien, ein (→ Mitmachen). Ebenso möchte die Energiegenossenschaft Wittgenstein gemeinsam für und mit lokalen Partnern in beiden Gemeindegebieten Erneuerbare-Energien-Projekte umsetzen.

Erste Gespräche über vielversprechende Projekte wurden bereits geführt sowie die jeweilige Umsetzbarkeit untersucht – zusätzlich zu der Unterstützung des Projektes NaBiWo (Nahwärmenetz Birkelbach und Womelsdorf). Denn es gibt noch große Potentiale, bspw. weitere Photovoltaik-Anlagen auf Wittgensteiner Dächern zu installieren. Das ehrenamtliche Team freut sich auf diese neuen Möglichkeiten, die Energiewende und die lokale Wertschöpfung zu fördern. Das Ziel ist, dass der Bürger die Energieversorgung und -verteilung selbst in die Hand nehmen – umweltfreundlich und nachhaltig: Ohne Atommüll, klimaschädliche CO2-Emissionen oder Energiemonopole.

Dabei sind alle Arten von Erneuerbaren-Energien für die einzige Wittgensteiner Bürgerenergiegesellschaft interessant. Mit bisher drei umgesetzten Photovoltaik-Anlagen konnte die Energiegenossenschaft Wittgenstein 2016 über 100.000 Kilowattstunden Ökostrom erzeugen. Im Jahr 2017 wird die neue dritte Anlage jedoch erstmals vollständig zur Bilanz beitragen. Aufgrund ihrer guten Umsetzbarkeit, dem geringen wirtschaftlichen Risiko und der einfachen Technik ist die Nutzung von Sonnenenergie wichtigster Bestandteil der bisherigen Aktivitäten.

Entgegen mancher Erwartung bieten sich Photovoltaik-Anlagen aus mehreren Gründen zurzeit an: Die Preise für Photovoltaik-Module werden weiterhin kontinuierlich günstiger – bei konstanter Einspeisevergütung. Außerdem wird durch steigende Strompreise  der Selbstverbrauch des Stromes attraktiver. Verschiedene Betreibermodelle bietet die Energiegenossenschaft an: Eine Verpachtung zur Selbstnutzung des erzeugten Stromes oder der Verkauf des günstigen Stromes an den Gebäudeinhaber sowie einmalige oder jährliche Pachten – mit oder ohne Übernahme der Anlage nach Auslaufen der EEG-Vergütung.

Mit dem neuen Namen konnte das einstimmige Votum unserer Mitglieder auf der Generalversammlung 2016 umgesetzt werden. Inzwischen wurde auch die Webseite auf die neue Adresse www.energiegenossenschaft-wittgenstein.de sowie ein Großteil der Dokumente umgestellt. Die Umbenennung war nicht leicht zu bekommen: Die Überzeugung des Amtsgerichts Siegen erforderte einige Mühen, rechtswissenschaftliche Ausarbeitungen und eine große Portion Geduld. Zusammen mit einer formalen Satzungsänderung ist der neue Name in das Genossenschaftsregister eingetragen worden.

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